Mercy - manchmal steckt der Wurm drin

Hier mal wieder ein Update von Mercy, dem kleinen Chaos-Kalb. 
Am 3.Februar bekamen wir Besuch aus Deutschland von Manuela. Auch sie hatte schon bei der ersten OP für Mercy gespendet und war gespannt, den Hund nun mal live und in Farbe kennen lernen zu können. Als Manu ankam, sprang Mercy ihr schon vor lauter Aufregung und Freude entgegen. Dabei soll sie doch eigentlich Sprünge mit der immer noch empfindlichen Pfote vermeiden. Manu und Mercy verstanden sich auf Anhieb super, da wurde geknuddelt und gestreichelt, was das Winterfell aushielt.







Getreu dem www-Motto: Wauwis wollen's weich, kuschelte sich Mercy und oft auch Charly zu uns aufs Sofa. Eifersüchteleien um den besten Kraulplatz inklusive.

Mercys OP-Narbe verheilt auch immer besser, nur eine Stelle gibt den OP-Zwirn noch nicht frei, aber das ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser abfällt, sagte mir Anselmo, der Tierarzt, der nun immer samstags bei uns zu Besuch ist um bei mir Deutschstunden zu nehmen.
Mercy geht es mit ihrer Pfote schon so gut, dass sie es sich auch nicht nehmen lässt loszubuddeln, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet:






Sobald die Sonne rausguckt zieht es Mercy nach wie vor in den Patio zum Sonnen oder zur Beiss- und Nageorgie. 





Mittlerweile muss ich auch nicht mehr mit Mercy diskutieren, dass sie den Ast mit ins Haus nehmen will.  Insgesamt hat sich schon nach und nach einiges verbessert: sie pinkelt nicht mehr ins Haus, hält nun schon zwischen 4-6 Stunden ohne Gassi aus. (Zum Vergleich: Charly hält es locker 12 Stunden aus), wenn ich mal unterwegs bin und erst nach 2-3 Stunden wieder zu Hause ankomme, ist alles noch an seinem Platz und nichts zerbissen. Das gibt mir wirklich Hoffnung, schliesslich kann man ja sein Leben nicht nach einer 24h Betreuung für den Hund ausrichten.

Die Tage mit unserem Gast vergingen wie im Flug. Sie begleitete uns bei all den Gassigängen und war mir in Zeiten meiner schlimmsten Rheumaschübe hier in Spanien eine echt grosse Hilfe. (Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an dich, Manu!)

Kaum war Manuela wieder abgereist, machte ich am Samstag Morgen eine nicht so tolle Entdeckung: Auf Mercys morgendlicher Hinterlassenschaft wand sich etwas weisses, schleimiges empor. (Das Foto dazu erspar ich euch an dieser Stelle, ich hatte es nur gemacht, um Rafael zu zeigen, was ich gesehen hatte). Nach kurzem Check im Internet stand nun fest: Mercy hat nen Bandwurm, den nun nach und nach seine Segmente freigibt. Im Internet haben wir sofort Drontal geordert, was in den nächsten Tagen per Post eintreffen sollte. 


Adiós und tschüss, bis zum nächsten Blogeintrag!

Kommentare:

  1. Oh, so eine Kuschelmaus! Da kommt Neid auf! - Obwohl ich mich bei meinen Kuschelmiezen nun wahrlich nicht beschweren kann - aber gegen noch ne kalte Kuschelschnauze hätte ich nichts :)

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  2. @Caro: du weisst wo du uns/Mercy finden kannst ;) bei dir wäre sie mit Sicherheit auch in guten Händen!

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  3. Hallo zusammen,

    schön zu sehen, dass es Mercy besser geht.

    Danke, dass Ihr immer schön berichtet, wie es ihr geht und dass auch Fotos und Videos dabei sind.
    Es steht wohl außer Frage, dass das gespendete Geld genau richtig "angelegt" war.

    Danke auch, dass Ihr Euch so liebevoll um die süße Fellnase kümmert :-)

    Liebe Grüße aus dem nasskalten Germanien
    Carsten Zillgen

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  4. Oh oh oh, dieses Hundilein ist zu süß!

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