Mercy - eine Woche nach der OP

Die Zeit verfliegt, schon ist seit Mercys OP eine Woche vergangen. Es geht ihr super und sie bewegt sich fast normal, man sieht nur noch ein kleines Hinken. Manchmal allerdings wie gestern, tritt sie irgendwie falsch auf und humpelt dann paar Schritte auf 3 Beinen, aber dann ist wieder alles in Ordnung. Sie aber immer vom Springen abzuhalten ist nach wie vor wirklich schwierig. Kommen uns Leute entgegen oder ein Fahrradfahrer, stellt sich Mercy sofort auf die Hinterbeine und will los.

Die Nächte verlaufen zunehmend ruhiger, sie hat langsam den Dreh raus, wie sie mit der riesen Halskrause im Körbchen schlafen kann. Die Medizin nimmt sie auch ganz brav, in Scheiblettenkäse gewickelt kann man ihr wirklich alles ohne Probleme verabreichen.

Mercys Wunden verheilen auch recht problemlos, das Reinigen der Wunden ist schon fast zu ihrem Ritual geworden, wenn sie merkt, dass ich die Utensilien hole, schaut sie schon, wann ich ihr das Kommando gebe, damit sie aufs Sofa klettern kann.




Alles verheilt nach Plan, ich denke, das Ziehen der Fäden am Donnerstag dürfte kein Problem werden.
Noch eine Randbemerkung: ich sah natürlich, dass Mercy ihre "Intimhygiene" mit dem Trichter nicht mehr ausüben konnte und nach kurzem Überlegen griff ich zu feuchten Babytüchern. Nun juckt es sie an diesen gewissen Stellen auch nicht mehr.


Gassi gehe ich mit Mercy nun seit ein paar Tagen wieder mit Halti, nur so kann ich sie überhaupt noch halten und Halti+Halskrause geht ja nun nicht zusammen. Während des Laufens hat sie ja keine Zeit zum Lecken der Wunden, von daher geht das schon. 

Am vergangenen Wochenende schien wieder die Sonne und das nutzt mein Kälbchen Mercy natürlich aus...und Charly auch.


Die Sonnenstrahlen scheinen ihr offenbar richtig gut zu tun auf ihren Wunden.

Und mit einem Foto von den ersten Mandelblüten des Jahres sag ich erstmal wieder tschüss und bis zum nächsten Blogeintrag...spätestens am Donnerstag ;)



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