Mercy macht Unsinn

Die Tage mit unserem neuen Gast vergingen für uns recht schnell. Mercy sah das anders. Angeknabbert wurde zuerst die Blumenbank, dann war der Hibiskus dran, auch die Kakteen waren wiederholt nicht vor ihr sicher. In den Blumenkästen wurde mit der Nase gewühlt und die Erde schön im Patio verteilt.

Die erste Nacht verbrachte Mercy im besagten Patio. Das war auch ok für sie, es war nicht zu kalt und vor allem trocken.
Aber am 2. Tag schlug das Wetter um und es begann zu regnen. "So ein schwaches Tier kann ich nicht im Regen lassen, das macht vielleicht ihr Immunsystem nicht mit und was dann?" dachte ich so bei mir. Also richtete ich in der Garage, die ich eigentlich als kleines, privates Fotostudio nutze, ein Lager für Mercy her. Ein ausgeklappter Matratzenwürfel  umwickelt mit einer grossen Wachstuchtischdenke, das ganze abgedeckt mit einem rosa Spannbettlaken sollte also ihr neuer Platz sein.

Da Mercy aber nun Schuhe, vornehmlich paarweise, entführte sowie Futternapf und Handtücher auf ihr Lager schleppte, war es Zeit für hundgerechtes Spielzeug. So zogen wir los, was passendes zu finden und kamen mit folgendem wieder heim:



Das rote Halsband stelle sich später allerdings als etwas zu gross heraus, und wurde vorübergehend gegen eins von Charly ausgetauscht.

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