Hoffen und Bangen


In der Zwischenzeit versuchten wir es Mercy so angenehm wie möglich zu machen. Sie wog nur 9,4kg und war ziemlich schwach. Für Trockenfutter fehlte ihr am ersten Tag die Kraft, so verschlang sie ausreichend Nassfutter. In der Wanne liegend und total erschöpft, liess sie das Baden über sich ergehen. An ihrem Bauch waren kleine Fliegen, die sich nur mit viel Hundeshampoo entfernen liessen. Die vollgesaugten Zecken an den Ohren waren da ein Kinderspiel dagegen. Trocken gerubbelt lag sie nun in der spanischen Sonne und atmete ganz flach. Das war schon sehr anstrengend für sie. 
Sie pinkelte, sobald man sich näherte, sie kauerte sich in die hinterste Ecke, duckte sich, legte permanent die Ohren an und harrte der Dinge, die da kommen mögen. 
Wir richteten ihr die Hundehütte ein, die Charly nie benutzen wollte, und nach kurzer Zeit nahm sie sie sogar an.

 
 
Wir verwöhnten sie mit Schweineohren um sie abzulenken, während wir versuchten so viel Spender wie möglich zu mobilisieren...und tatsächlich, das Wunder geschah: immer mehr Menschen schickten per Paypal Spenden für die kleine Mercy. Von Centbeträgen über den Flattr-Button  bis hin zu 50 oder sogar 75€  war alles vertreten. Jeder Cent half! Und Rafael versicherte immer wieder: "Wie versprochen veröffentliche ich alle Einnahmen und Ausgaben transparent und vollständig hier im Blog und auszugweise bei Google+."

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